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Aktuelle Forschungsergebnisse zu medizinischem Cannabis – Was die Wissenschaft sagt

Cannabis Wissenschaft

Medizinisches Cannabis ist längst kein Nischenthema mehr. Weltweit arbeiten Wissenschaftler daran, die Wirkung von Cannabis auf verschiedene Erkrankungen besser zu verstehen. Die Forschung entwickelt sich rasant weiter und liefert spannende Erkenntnisse über die therapeutischen Möglichkeiten von THC, CBD und anderen Cannabinoiden. In diesem Blog werfen wir einen Blick auf die neuesten Studien und Ergebnisse – und was sie für Patienten bedeuten

Die Rolle von Cannabis in der Schmerztherapie

Cannabis bei chronischen Schmerzen

Studien zeigen, dass medizinisches Cannabis bei chronischen Schmerzen wirksam sein kann. Laut einer Meta-Analyse der Harvard Medical School (2024) berichteten über 60 % der Patienten von einer signifikanten Schmerzreduktion nach der Einnahme von THC-reichen Produkten. Besonders wirksam zeigte sich Cannabis bei neuropathischen Schmerzen und Arthritis.

(Harvard Medical School, 2024)


Cannabis und psychische Gesundheit

Wirkung bei Angststörungen und Depressionen

Cannabidiol (CBD) wird zunehmend bei Angststörungen und Depressionen erforscht. Eine Studie der University of Oxford (2024) fand heraus, dass CBD die Symptome bei 70 % der Patienten mit generalisierter Angststörung deutlich lindern konnte. Im Vergleich zu klassischen Antidepressiva zeigte CBD weniger Nebenwirkungen und eine schnellere Wirkung.

(University of Oxford, 2024)


Cannabis in der Krebstherapie

Unterstützung bei Übelkeit und Appetitlosigkeit

Cannabis wird seit Jahren zur Linderung von Übelkeit und Appetitlosigkeit bei Krebspatienten eingesetzt. Eine klinische Studie der Stanford University (2024) belegte, dass THC-haltige Medikamente die Chemotherapie-bedingte Übelkeit bei 80 % der Patienten reduzieren konnten.

Darüber hinaus zeigen erste Ergebnisse, dass Cannabinoide das Wachstum bestimmter Krebszellen hemmen können. Diese Erkenntnisse sind jedoch noch im frühen Stadium und erfordern weitere Forschung.

(Stanford University, 2024)


Neurologische Erkrankungen und Cannabis

Cannabis bei Epilepsie und Multipler Sklerose

Cannabis-basierte Medikamente wie Epidiolex (ein CBD-Präparat) haben sich als wirksam bei der Behandlung bestimmter Epilepsieformen erwiesen. Laut der World Health Organization (2024) konnten Anfallsfrequenzen bei Dravet-Syndrom und Lennox-Gastaut-Syndrom um bis zu 50 % reduziert werden.

Auch bei Multipler Sklerose (MS) zeigte sich Cannabis als hilfreich. Studien belegen eine Reduktion von Spastiken und eine Verbesserung der Lebensqualität der Patienten.

(World Health Organization, 2024)


Cannabis und Schlafstörungen

Besser schlafen mit medizinischem Cannabis?

Aktuelle Forschungen der University of California (2024) deuten darauf hin, dass insbesondere THC-haltige Sorten den Einschlafprozess verkürzen und die Schlafqualität verbessern können. Allerdings können hohe THC-Dosen auf Dauer den REM-Schlaf unterdrücken, was langfristig zu weniger erholsamem Schlaf führt.

CBD hingegen scheint bei Schlafstörungen durch Angstzustände hilfreich zu sein, ohne den REM-Schlaf zu beeinträchtigen.

(University of California, 2024)


Fazit

Die Forschung zu medizinischem Cannabis ist dynamisch und vielversprechend. Ob in der Schmerztherapie, bei psychischen Erkrankungen oder in der Krebsbehandlung – die Studienlage deutet auf ein breites therapeutisches Potenzial hin. Dennoch sind weitere Untersuchungen nötig, um die langfristigen Auswirkungen und optimalen Dosierungen besser zu verstehen. Patienten sollten sich immer ärztlich beraten lassen, bevor sie medizinisches Cannabis anwenden.

FAQs – Häufig gestellte Fragen zu aktuellen Forschungsergebnissen

1. Ist medizinisches Cannabis sicher?

Medizinisches Cannabis ist sicher, wenn es unter ärztlicher Aufsicht angewendet wird. Nebenwirkungen wie Schwindel oder Mundtrockenheit können auftreten.

2. Welche Krankheiten können mit Cannabis behandelt werden?

Cannabis wird bei chronischen Schmerzen, Epilepsie, MS, Angststörungen und in der Krebstherapie eingesetzt.

3. Ist CBD genauso wirksam wie THC?

CBD wirkt besonders bei Angststörungen und Entzündungen, während THC oft zur Schmerzlinderung verwendet wird.

4. Gibt es Risiken bei der langfristigen Nutzung von Cannabis?

Langfristiger Gebrauch von THC kann das Risiko für Abhängigkeit und kognitive Beeinträchtigungen erhöhen. CBD gilt als sicherer.

5. Wird medizinisches Cannabis von der Krankenkasse übernommen?

In vielen Fällen ja, jedoch ist eine Genehmigung durch die Krankenkasse erforderlich.

6. Gibt es neue Entwicklungen in der Cannabisforschung?

Ja, laufend werden neue Studien veröffentlicht, die das therapeutische Potenzial weiter untersuchen. Melde dich für unseren Newsletter an, um auf dem Laufenden zu bleiben!